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ALTES GASTHAUS BOCHARDING

Die alte Gaststube ist voll mit persönlichen Erinnerungen und Familienfotos, Zeitungsausschnitten, Urkunden und Bildern mit Besuchen von prominenten Gästen. Das atmosphärisch westfälische Zimmer ganz in Rot ist vor allem für Essen im Familienkreis bestens geeignet, das moderne Atrium aus Glas, Stahl und Marmor das komplette Gegenteil und mit kleinen Tischinseln versehen. Borcharding Senior hat viel Herzblut, Zeit und Geld investiert und sein Leben im Gasthaus verewigt. “Überall hängen und stehen Dinge, die mein Vater von seinen Reisen mitgebracht hat“, schmunzelt Tobias Borcharding und zeigt auf thailändische Lämpchen und asiatisches Porzellan

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ALTES GASTHAUS BOCHARDING
ALTES GASTHAUS BOCHARDING
Alte Bahnhofstraße 13
48432 Rheine-Mesum
KREIS STEINFURT
Deutschland

Geschichte

Seit 1712 besteht das traditionsreiche Gasthaus, das viele gezielte Brüche mit der Tradition gekannt hat. Der Bruch mit der Tradition hat bei Borcharding gewissermaßen Tradition. Angefangen damit hat Josef Borcharding, Patron des Gasthauses. Der arbeitet nach einer Lehre zum Konditor und seiner Meisterprüfung unter anderem als Backstubenleiter und ist kurz davor, sich in der Bundeswehr zu verpflichten, als ihn der Ruf der Heimat ereilt: der elterliche Betrieb, seit 13 Generationen in Familienhand, braucht dringend einen Nachfolger. Nach kurzem Zögern tritt er die Aufgabe an – und ändert radikal die Ausrichtung. “Wir waren bis in die 60er Jahre eine klassische Gaststätte mit Saalbetrieb. Den Spieß habe ich umgedreht“, lacht der Senior.

Zwischen 1972 und 1974 baut er das Gasthaus zum Restaurant um, angeschlossen ist außerdem ein kleines, ruhiges Hotel mit neun Zimmern. Während der Umbauphase bildet sich der Konditormeister weiter, absolviert ein Praktikum und eine Kochlehre im “Deutschen Vater“ (heute: Hotel Eynck) in Handorf. 1974 eröffnen Josef und seine Frau Helga Borcharding die ehemalige Gaststätte als Restaurant wieder – “und zwar am ersten Spieltag der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland. So konnte ich mir sicher sein, dass nur diejenigen Gäste kommen, die wirklich an gutem Essen interessiert sind“, erinnert sich Borcharding verschmitzt. Auf abgehobene Küche steht er aber nicht: “Locker, leicht, lecker – speisen, trinken, fröhlich sein!“, beschreibt er seine Philosophie.

“Ich führe das Gasthaus in der 13. Generation, mein Sohn kocht in der 14. Generation – und die 15. Generation geht gerade zur Schule!“, sagt Josef Borcharding.

(Quelle: bocharding.de)

 

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