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BERGBAUMUSEUM IBBENBÜREN

Der Bergbau hat im Tecklenburger Land eine lange Tradition. Alte Urkunden berichten schon vor ca. 500 Jahren von der Verwendung Ibbenbürener Steinkohle. Was zunächst mit oberflächennahen Abgrabungen begann, fand im Laufe der Jahrhunderte mit Stollen und Schächten seine Fortsetzung.  Der Bergwerksbetrieb konzentrierte seine Kohlengewinnung bis Ende 2018 auf die in 1300 bis 1600 m Tiefe liegenden wertvollen Anthrazitflöze und stellte damit das weltweit tiefste Steinkohlenbergwerk dar. Das Bergbaumuseum befindet sich auf dem ehemaligen Werksgelände.

 

                  Dokumentation

Im Hauptraum des Museums, einer ehemaligen Kraftwerkshalle, sind die Zeugen bergbaulicher Aktivität aus zwei Jahrhunderten ausgestellt: Maschinen, Geräte und Ausrüstungen, die den Bergmann bei seiner oft gefahrvollen Arbeit unterstützten.

Nebenräume halten Schrift- und Bildinformation, Trachten und Uniformen, Modelle und Grubenlampen, Mineralien und Fossilien, bergbauliches Kunsthandwerk sowie Skulpturen und Gemälde bereit. Auch der historische Erzbergbau sowie weitere Bodenschätze der Region werden präsentiert. Berichte über Bergfeste vergangener Jahrzehnte ergänzen das Bild.

 

                  Faszination

Zahlreiche Maschinen und Werkzeuge haben ihre Funktionsfähigkeit bewahrt. Sie werden von den Mitarbeitern des Museums in Gang gesetzt und vermitteln ein Stück Arbeitsatmosphäre aus längst vergangener Zeit. In diesem Sinne stellt auch der gewaltige, denkmalgeschützte Dampfhaspel seine Bestform immer wieder unter Beweis, auch wenn seine Glanzzeit über 100 Jahre zurückliegt.

Jeder Museumsbesucher kann auf Wunsch selbst Hand anlegen und mit Hilfe von Abbauhammer, Bohrhammer oder anderen Arbeitsgeräten einen ganz persönlichen Eindruck von der Arbeitswelt des Bergmannes gewinnen.

 

                  Ibbenbürener Anthrazit

Heizstark und glänzend nimmt Anthrazit eine Sonderstellung unter den Steinkohlen ein. Für Industrie und Hausbrand war er von Anfang an begehrter Roh- und Brennstoff.

Prunköfen bildeten in alter Zeit den wärmenden Mittelpunkt der Wohnung. Im Bergbaumuseum findet der Besucher neben einer Anthrazitpräsentation eine kleine Ofenparade. Jedes Exemplar

ein Schmuckstück.

 

                  Kohlenhobel und Schildausbau ...

...bilden die Grundlage des modernen, mechanischen Kohlenabbaus. Die historische Entwicklung dieses Gewinnungssystems von den Anfängen bis in die 1980er Jahre zeigt die reichhaltige Exponatsammlung.

 

                  Fossilien und Mineralien

Als Zeugen längst versunkener Welten präsentiert das Museum ein breites Spektrum von Fossilien

aus dem Bergwerk und der geologisch vielfältigen Region zwischen Ems und Weser. Die Ausstellung

reicht von 300 Mio Jahre alten Pflanzenabdrücken bis zu Haifischzähnen des Tertiär. Besonders

sehenswert ist die Replik eines im Ibbenbürener Kupferschiefer gefundenen Sauriers. Ebenso

beeindruckend ist die Mineraliensammlung durch ihre Vielfalt an Farben und Kristallformen.

 

                  Kunst im Bergbau

Die Malerei hat im Bergbau immer neue Motive gefunden. Bilder aus dem bergmännischen Leben hält das Museum in reicher Auswahl bereit. Wechselnde Gemälde- und Fotoausstellungen, die das Bergbauthema aus der Sicht der Künstler interpretieren, ergänzen das Angebot.

 

Film: “Danke Kumpel”, 2018

https://www.rag-anthrazit-ibbenbueren.de/bergwerk/film-danke-kumpel/

 

(Quelle: Bergbaumuseum Ibbenbüren)

 

 

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BERGBAUMUSEUM IBBENBÜREN
BERGBAUMUSEUM IBBENBÜREN
Osnabrücker Strasse 112 of 139
49477 Ibbenbüren
KREIS STEINFURT
Deutschland

Eintritt:bitte Hinweise auf Webseite beachten
Barrierefreier Zugang:bitte Hinweise auf Webseite beachten