Kontaktformular

contact
[Translate to Deutsch:] Buitengoed De Panoven, ZEVENAAR

ERIH-Ankerpunt BAKSTEEN- EN DAKPANMUSEUM BUITENGOED DE PANOVEN

Backstein- und Dachziegelmuseum "Buitengoed De Panoven" ist eine ehemalige Dachziegel- und Ziegelfabrik aus dem Jahr 1850 und wurde nun in ein gut erhaltenes industrielles Erbe umgewandelt. Die ehemalige Fabrik verfügt über einen einzigartigen Zick-Zack-Ofen, den letzten Zick-Zack-Ofen in ganz Westeuropa, der intakt geblieben ist. Bis 1924 wurden auf dem Panoven vier Produkte gebacken: Dachziegel, Ziegel, Abflussrohre und Klinker. Nach 1924 wurde das Hauptprodukt ein handwerklicher Ziegelstein für den privaten Wohnungsmarkt.

Das ehemalige Werk wird seit fast hundert Jahren von der Familie Kruitwagen geführt. Eine Familie mit einer über dreihundertjährigen Tradition in der Steinherstellung. 1983 löschte der letzte Ziegelmacher, Wim Kruitwagen, das Feuer. Heute verwalten und entwickeln die Familien Kruitwagen und Hajenius das Erbe auf nachhaltige Weise.

Um das Erbe zu bewahren und weiterzuentwickeln, betrachten wir als Familie nachhaltige Einnahmemodelle und intelligente Wartungskonzepte. Immerhin laufen wir ohne Subventionen. 20% Ihres Aufenthaltes im Panoven gehen in die Erhaltung des Erbes. Sie genießen nicht nur das Erbe und die Umwelt, sondern investieren gleichzeitig in die Erhaltung und Entwicklung eines besonderen Stücks Kulturgeschichte. Mit diesen Beiträgen stellen wir sicher, dass Sie auch in Zukunft Spaß haben werden!

 

Buitengoed de Panoven befindet sich in Zevenaar, direkt an der Kreuzung von Liemers und National Landscape De Gelderse Poort. Wasser und Ton sind charakteristisch für das Gebiet, in dem sich der Panoven befindet. Das Wasser hat die charakteristische Landschaft geprägt. Das Ergebnis ist eine wunderschöne Flusslandschaft mit toten Flussarmen, Inseln, Rädern und Wirbeln, Sümpfen und Überlaufgebieten, Mutterschafwäldern und blumigen Graslandschaften. Der Rijnstrangen, bestehend aus ehemaligen Rheinarmen, sind Teil der Gelderse Poort National Landschaft, einem fast zusammenhängenden Naturschutzgebiet von ca. 20.000 Hektar (Niederlande und Deutschland zusammen).

 

ERIH Ankerpunkt

Über 100 Jahre hat sie auf dem Buckel, die betagte Aberson Formbackpresse. Zum alten Eisen gehört sie deshalb noch lange nicht: Auf Wunsch backt sie großen und kleinen Besuchern ihren ganz persönlichen Ziegelstein – als Andenken für zu Hause. Seit 1983 steht die gewerbliche Produktion in der Ziegelei De Panoven im äußersten Osten der Niederlande still. Mittlerweile ist aus dem ehemaligen Familienbetrieb ein vorbildlich erhaltenes Industriedenkmal geworden. Alles ist da und zu besichtigen: die sämtlich noch funktionstüchtigen Maschinen, die Schuppen zum Trocknen der Ziegel, Werkzeug, verschiedene Gebrauchsgegenstände und natürlich der große Zickzackofen aus dem Jahr 1924 – der letzte seiner Art in Westeuropa. Ein Museum gibt Auskunft über die Ziegelherstellung vor Ort mit Abstechern in die lange Geschichte des Handwerks von der Römerzeit bis heute. Naturerlebnisse versprechen die Lehmgruben der Umgebung: Wo früher der Ton für die Ziegel abgebaut wurde, hat sich heute ein einzigartiges Biotop gebildet. Eine Erkundung lohnt sich – im Pferdewagen, auf Schusters Rappen, auf Wunsch auch unter fachkundiger Begleitung eines Försters.

 

Herr Wim Kruitwagen über De Panoven

Herr Kruitwagen war Zeuge der Modernisierung der Ziegelfabrik De Panoven in den 1960er Jahren. Diese Zeit war ganz anders als damals, als sein Vater noch in der Fabrik arbeitete. Herr Kruitwagen erzählt über diese frühe Geschichte der Fabrik:

 “Bis 1924 wurden auch Pfannen in der Ziegelfabrik De Panoven hergestellt: Dachziegel. Dann wurde der Ton noch mit der Schaufel gestochen, wie sie damals genannt wurde. Der Ton, der hier in der Gegend gefunden wurde, war ein sehr einfacher, flexibler Ton. Also könntest du es abbauen. All dies geschah mit einer Schaufel, einem Pferd und einem Karren. Es wurde dann auf einem Haufen oder einer Bodenunebenheit, wie sie es nannten, gebracht.“

 

Verschiedene Tonschichten

Die Tonschicht hier war in ihrer Gesamtheit etwa 3,5 Meter dick. Diese bestand aus verschiedenen Tonschichten, je nachdem, welche Flüsse den Ton stromaufwärts mit Hochwasser beförderten. Einige dieser Tonschichten waren sehr rein, so dass sie für die Pfannen getrennt gehalten wurden. Damals war die Hauptproduktion eigentlich Dachziegel. Der Ton, der einen Steinsplitter oder Kiesel enthielt, wurde für die Ziegelei beiseite gelegt.

Als hier noch Pfannen und Steine ​​hergestellt wurden und noch viel Handarbeit geleistet wurde, arbeiteten hier etwa 30 bis 35 Personen. Viele Menschen und wenige Steine. Ja, das war früher alles Handarbeit. Mein Vater sagte scherzhaft: "Ich brauche keine Menschen, ich brauche Hände. Es ist schade, dass die Menschen nur zwei Hände haben. "Es gab einen soliden Kern unter den Mitarbeitern, die jahrelang blieben, aber es gab auch wechselnde Menschen. Das waren Leute, die hier am Sommertag arbeiteten und am Wintertag etwas überflüssig wurden. Ja, sie kamen im Frühjahr zurück. Oder andere kamen dafür zurück.

 

Der Schlammhersteller

Der Tonhersteller, der Schlammhersteller, musste diesen Ton dann mit einer Schaufel und nackten Füßen kneten. Dann ging der Ton in die Presse. Später, als ein Mischer hierher kam, war der Schlammhersteller tatsächlich überflüssig. Der Mischer begann mit dieser Arbeit und der Ton ging ohne weitere Vorbereitung direkt aus der Tongrube in den Mischer. Dieser Ton war so einfach. In jedem Fall machte dies einen Unterschied in der Arbeit und den Arbeitskosten. In den meisten Fabriken wurde dieser Ton auf großen Unebenheiten verfolgt. Dieser Ton blieb dann einige Jahre verrotten, wie es damals genannt wurde. Der Ton wurde dann aufgrund des Gefrierens und der Auswirkungen des Wetters leichter. Der Ton gefror dann. Ziel war es, dass die Wurzeln im räuberischen Boden verrotten, daher der Name.

 

Zick-Zack-Ofen

Ein Zick-Zack-Ofen wurde 1924/1926 gebaut. Zu dieser Zeit wurde auch ein Bagger gekauft. Es ist immer noch da und ist immer noch vollständig und funktioniert. Aber dieser Bagger brachte all diese Schichten hervor. Sie versuchten dann noch einige Jahre, weiterhin Pfannen aus diesem Ton herzustellen. Aber wir haben so viele zerrissenen Pfannen bekommen, dass es nicht mehr rentabel war. Man ging dann nur zur Steinproduktion über. Ein handwerklicher Ziegelstein für Privathäuser. Der Name Panoven ist all die Jahre geblieben.

(Quellen: panoven.nl, erih.net, levenindeliemers.nl/verhalen/75-de-naam-panoven-is-al-die-jaar-blijven-hangen, Interview: Fred Sparrenboom)

 

Your Location?

ERIH-Ankerpunt BAKSTEEN- EN DAKPANMUSEUM BUITENGOED DE PANOVEN
BAKSTEEN- EN DAKPANMUSEUM BUITENGOED DE PANOVEN
Panovenweg 18
6905 DW Zevenaar
REGIO LIEMERS
Niederlande
Homepage

Eintritt:bitte Hinweise auf Webseite beachten
Barrierefreier Zugang:bitte Hinweise auf Webseite beachten