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ERIH-Ankerpunt Oyfo Techniekmuseum, Oyfo Kunst en Techniek

Die HEIM-Stiftung, Hengelos Bildungs- und Industriemuseum, gegründet von Oald Hengels Arbeitsgruppe Industrielle Archäologie - heute Museum Hengelo - ist der Gründer des 1983 gegründeten HEIM-Technologiemuseums, später umbenannt in Oyfo Techniekmuseum.

 

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ERIH-Ankerpunt Oyfo Techniekmuseum, Oyfo Kunst en Techniek
OYFO TECHNIEKMUSEUM
Industriestraat 9
7553 CK Hengelo
REGIO TWENTE
Niederlande

Geschichte

Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein gibt es in Twente viel heimische Industrie. Besonders im Bereich Textilien. Wir weben mit Handwebstühlen. Nach 1830 erschien die Dampfmaschine und 1854 gründete Charles Theodorus Stork in Hengelo seine dampfbetriebene Weberei. Anschließend verlegt er seine Maschinenfabrik von Borne in diese Stadt. Hengelo wird unter anderem dank Stork an einem Scheideweg für Eisenbahnen stehen. Die Branche floriert.

Kurz nach 1900 legte die Ankunft zweier Elektrotechnikunternehmen den Grundstein für den weiteren Ausbau der Stadt. R.W.H. Hofstede Crull verlegt seinen Twentsch-Zentralstation für die Stromversorgung von Borne nach Hengelo und gründet das Heemaf, die Hengelosche-Fabrik für elektrische und mechanische Geräte. Auch Floris Hazemeijer arbeitet hier. Er ist der Gründer von Hazemeyer, einer Fabrik für elektrische Schaltschränke, Nieder- und Mittelspannungsschalter, die 1963 in Holec, später Eaton, gegründet wurde.

Hollandse Signaal (heutiges Thales) und Holec (heute Eaton) versorgten das Museum mit Finanzen und Ausstellungsflächen im ehemaligen Twentsch-Zentralstation in der Bornsestraat in Hengelo. Dank einer Spende von Energiebedrijf IJsselmij konnte das Gebäude renoviert werden. Stork und Akzo Nobel unterstützten zu dieser Zeit auch das Museum.

 

2005 zog das Museum in die Wilhelminaschool auf der Industriestraat. Das Gebäude, das inzwischen zum Nationaldenkmal erklärt wurde, wurde von C.T. Stork im Jahr 1917 gebaut. Der Entwurf für die Schule im Neorenaissance-Stil war vom Architekten Karel Müller.

Die Schule diente als "Industrieschule" für die zukünftigen Mitarbeiter der Storkfabriken und der Dikkers-Gießerei. Das Museum hat seit seiner Gründung eine vielfältige Sammlung aufgebaut und verwaltet derzeit über 3.000 Objekte. Grundlage dieser Sammlung ist die Geschichte der Branche in Hengelo und Twente. Das Erbe in unserem Museum besteht nicht nur aus Objekten. Es gibt eine Museumsbibliothek mit mehr als 500 technischen und historischen Werken, ein umfangreiches Archiv mit Zeitschriften, Firmenpublikationen, Zeichnungen, Fotos und Filmen.

Das CREA-Zentrum für Kunsterziehung und Technologiemuseum HEIM hat sich seit 2015 zusammengeschlossen. Die Musikschule Hengelo hat sich am 1. Januar 2017 ebenfalls dieser Fusion angeschlossen. Zusammen eine Organisation für Kunst, Technologie und Kulturerbe unter dem neuen Namen: Oyfo Art & Technology.

(Quelle: oyfo.nl)

 

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